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	<title>Kommentare zu Dr. Malte Herwig</title>
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	<description>Pixels, Pen and Paper</description>
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		<title>Kommentare von MICHAEL ROLOFF zu Die Rache der Frau am Dichter</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/09/14/die-rache-der-frau-am-dichter/#comment-95</link>
		<dc:creator>MICHAEL ROLOFF</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:57:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, waere ich auf ihre Besprechung frueher gestossen, Malte! Dann eben jetzt. Handke betreibt auch schon Selbst-Kritik aus Frauenansicht in dem Sammelsurium Roman MORAWISCHE NACHT, und wie immer bei Autisten handelt es nur von ihm selbst. Selbstkritik ohne Selbsverstaendniss ist billig, in der MORAWISCHEN kommt nach der Beschreibung, dass der die Marie Kolbin so gehasst hat, dass er sie hat toeten wollen, der Punkt wo das Bewusstsein ausschaltet, der psychotische Moment der Zensur, danach wird ausfuehrlich gelogen ueber die Gruende des Frauenschlagens.  Marie Colbin verfolgt ihn scheinbar noch immer, nicht nur in seinen Buechern seit 1984, Handke floh ja aus Salzburg 1987 hauptaechlich wegen ihr: t&#039;ja manchmal machen die Schoenen es dann nicht mit und werden Furien. Trotzdem verdient Handke den Nobel Preis fuer Literatur mehr als sonst ein mir bekannte Schrifsteller.
http://handke-nobel.scriptmania.com/
Herzlichst ihr, Michael Roloff, Seattle</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, waere ich auf ihre Besprechung frueher gestossen, Malte! Dann eben jetzt. Handke betreibt auch schon Selbst-Kritik aus Frauenansicht in dem Sammelsurium Roman MORAWISCHE NACHT, und wie immer bei Autisten handelt es nur von ihm selbst. Selbstkritik ohne Selbsverstaendniss ist billig, in der MORAWISCHEN kommt nach der Beschreibung, dass der die Marie Kolbin so gehasst hat, dass er sie hat toeten wollen, der Punkt wo das Bewusstsein ausschaltet, der psychotische Moment der Zensur, danach wird ausfuehrlich gelogen ueber die Gruende des Frauenschlagens.  Marie Colbin verfolgt ihn scheinbar noch immer, nicht nur in seinen Buechern seit 1984, Handke floh ja aus Salzburg 1987 hauptaechlich wegen ihr: t&#8217;ja manchmal machen die Schoenen es dann nicht mit und werden Furien. Trotzdem verdient Handke den Nobel Preis fuer Literatur mehr als sonst ein mir bekannte Schrifsteller.<br />
<a href="http://handke-nobel.scriptmania.com/" rel="nofollow">http://handke-nobel.scriptmania.com/</a><br />
Herzlichst ihr, Michael Roloff, Seattle</p>
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	<item>
		<title>Kommentare von michael roloff zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-93</link>
		<dc:creator>michael roloff</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:54:58 +0000</pubDate>
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		<description>Gefaellt mir sehr Ihre witzige Attituede, Herr Meckelreither! Sie sollten daraufhin ihren Namen aendern auf Nichtmeckermehr! Aber Hexenreiter scheint&#039;s immer noch zu geben, z.b. sogar auf Serben die NICHT eine Greueltat verhindert haben. Selbstgerechtigkeit, etwas nur allzu menschliches??</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gefaellt mir sehr Ihre witzige Attituede, Herr Meckelreither! Sie sollten daraufhin ihren Namen aendern auf Nichtmeckermehr! Aber Hexenreiter scheint&#8217;s immer noch zu geben, z.b. sogar auf Serben die NICHT eine Greueltat verhindert haben. Selbstgerechtigkeit, etwas nur allzu menschliches??</p>
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		<title>Kommentare von Heinz Meckelreither zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-92</link>
		<dc:creator>Heinz Meckelreither</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:21:05 +0000</pubDate>
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		<description>Der Komplex um Aufrichtigkeit, Karteikarten etc. ist einfach aufzulösen: durch soziale Generalamnestie. Konkret: alle vor-45er erhalten durch die Leitmedien Schutz vor sozialer Ächtung und kleinlicher Beckmesserei, wenn sie ihre persönlichen Karten auf den Tisch legen. Das ist ein wichtiger Test für die Ernsthaftigkeit und Reife beider Seiten und kann uns sofort von zirkelhaften Diskussionen erlösen. Daß die Erlebnisgeneration viel schweigt, liegt auch daran, daß dieser einfache Weg bisher nicht gegangen wurde. Warum ? Nach Kurt Ziesel (&quot;Das verlorene Gewissen&quot;) herrschte bei vielen ehemaligen Nazi-Schriftleitern, die später als &quot;demokratische&quot; Journalisten Karriere machten, der Zwang, von sich selbst abzulenken und die einfachen Verführten oder auch Konkurrenten im eigenen Haus mit deren &quot;Verstrickung&quot; öffentlich hinzurichten. Da heute niemand mehr mit Vorwürfen Karriere machen kann, sollten wir JETZT den abschließenden Schritt tun: Amnestie gegen Wahrheit. Was für Steuersünder gut war, sollte für Überlebende einer längst entschwundenen Epoche mehr als billig sein. Ich (geb. 1961) erkläre hiermit: ICH VERZEIHE.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Komplex um Aufrichtigkeit, Karteikarten etc. ist einfach aufzulösen: durch soziale Generalamnestie. Konkret: alle vor-45er erhalten durch die Leitmedien Schutz vor sozialer Ächtung und kleinlicher Beckmesserei, wenn sie ihre persönlichen Karten auf den Tisch legen. Das ist ein wichtiger Test für die Ernsthaftigkeit und Reife beider Seiten und kann uns sofort von zirkelhaften Diskussionen erlösen. Daß die Erlebnisgeneration viel schweigt, liegt auch daran, daß dieser einfache Weg bisher nicht gegangen wurde. Warum ? Nach Kurt Ziesel (&#8222;Das verlorene Gewissen&#8220;) herrschte bei vielen ehemaligen Nazi-Schriftleitern, die später als &#8222;demokratische&#8220; Journalisten Karriere machten, der Zwang, von sich selbst abzulenken und die einfachen Verführten oder auch Konkurrenten im eigenen Haus mit deren &#8222;Verstrickung&#8220; öffentlich hinzurichten. Da heute niemand mehr mit Vorwürfen Karriere machen kann, sollten wir JETZT den abschließenden Schritt tun: Amnestie gegen Wahrheit. Was für Steuersünder gut war, sollte für Überlebende einer längst entschwundenen Epoche mehr als billig sein. Ich (geb. 1961) erkläre hiermit: ICH VERZEIHE.</p>
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	<item>
		<title>Kommentare von tatag zu See you in Pyongyang: Wie Britney Spears und die Guns N’ Roses nach Nordkorea kamen</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/04/05/wie-britney-spears-und-die-guns-n%e2%80%99-roses-nach-nordkorea-kamen/#comment-87</link>
		<dc:creator>tatag</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>woooooww very2 thanks to share :Pi always came to visit ur blog</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>woooooww very2 thanks to share <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> i always came to visit ur blog</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von MICHAEL ROLOFF zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-82</link>
		<dc:creator>MICHAEL ROLOFF</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 15:01:29 +0000</pubDate>
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		<description>Also: Entnaziefierung. Ist schon komisch dass Herr Wellershof der sich wohl nicht an mich als ich bei Kiepenheuer als Amerikanischer &quot;literary Scout&quot; 1965 auftauchte, erinnern wird, das NSDAP Mitgliedschaft verdraengt hat, trotzdem er doch aus einer sehr Deutschnationalen Familie stammt, Jungfolk, Hitlerjugend, Kriegsbegeistert.... warum dieses dann als solches Makel, und nicht nur bei ihm???

Also, mein Erinnerungsvermoegen faengt eigentlich konsekutiv mit Weihnachten 1943/4 an... vorher gibt&#039;s
diese schoenen &quot;Deckerinnerungen&quot; [wie sie Freud so treffend nennt] worum sich diese frueheren Lebenszeiten versammelt haben... Weihnachten
1940/41.... die Identifiezierung mit dem Grossvater der mal wieder Ferien vom KA hatte... die ersten Bombenangriffe 1941... alle mit Traumatischem verbunden... Schmerzen Kerben...
und ich erinnere mich auch an Ernst Salomon&#039;s Der Fragebogen [so um 1948] herum... also die &quot;Entnaziefiezierung&quot;..von der die Amis nichts gelernt hatten als sie Iraq besetzten... das komische dabei war, dass sogar mein Vater, der Wirtschaftsminister bei eventuellem Gelingen des 20ten Juli geworden waere... der seine Gestapo Haft mit Selbsbmord Versuch um nicht Namen zu nennen, was ihm das Leben rettete, da er deswegen bei Albrecht Tietze in dessen Krankenhaus eingliefert wurde, und erst wieder in der Bendler Strasse als Freisler samt des ja wirklichen &quot;Volks&quot; Gerichthof zerbombt waren, das Ender des Reiches da ueberlebt hat, samt Ausbruch aus dem halb-zerstoerten Gefaengnis... wo die meisten SS/Gestapo Kerle schon geflohen waren...
dann in 1946, ein Paar Monate von den Briten interniert wurde, als unsere Familie ausserhalb Bremen unter dem Schutz der OSS/Amis stand,  [ach wie schoen der Vater ist weg, der Haus Diktator, dachten wir Kinder!] da er in der NSDAP gewesen war... also: der Makel der Partei anghehoert zu haben scheint doch tiefe Wunden in der Volksseele hinterlassen zu haben??   Um Hitler und der Partei Wiederstand zu leisten musste man ja der Partei angehoeren, oder bei Canaris oder im Militaer sein, oder Kommunist oder ueberzeugter Christ wie der Schweizer Maurice Bavaud [siehe TELL 38/ Rolf Hochhut]. Es hat aber auch einige andere eher heimliche Helden, so wie Tietze und seine Assistentin, Dr. Charlotte Pommer in Berlin, und auch viele sogenannte &quot;einfache&quot; Leute, auch Berliner Polizisten, zwar zu wenige ... aber es gab den stillen Wiederstand... Aber an NSDAP Angehoerigkeit haengt ein Makel und er hat zu tun mit der ewigen Wiederkehr dessen was &quot;der steinerne Gast&quot; gennannt wird... und wogegen jemand wie Walser sich aufbaeumt ohne die richtige Sicht auf was da zugeht zu haben...Es haengt wohl damit zusammen dass die Deutschen nie mals die Chance hatten mit sich selbst zu Gericht zu gehen... die vier Zonen... die miserable Entnaziefierun von den Allierten gemacht.... der &quot;Kalte Krieg&quot;.... Adenauer... erst mit dem Auschwitz Prozess   in den 60zige Jahren kam das Thema was da passiert war... wiieder wirklich in die Oeffentlichkeit.... ein riisieger Schlamassel. Ihr, Michael Roloff</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also: Entnaziefierung. Ist schon komisch dass Herr Wellershof der sich wohl nicht an mich als ich bei Kiepenheuer als Amerikanischer &#8222;literary Scout&#8220; 1965 auftauchte, erinnern wird, das NSDAP Mitgliedschaft verdraengt hat, trotzdem er doch aus einer sehr Deutschnationalen Familie stammt, Jungfolk, Hitlerjugend, Kriegsbegeistert&#8230;. warum dieses dann als solches Makel, und nicht nur bei ihm???</p>
<p>Also, mein Erinnerungsvermoegen faengt eigentlich konsekutiv mit Weihnachten 1943/4 an&#8230; vorher gibt&#8217;s<br />
diese schoenen &#8222;Deckerinnerungen&#8220; [wie sie Freud so treffend nennt] worum sich diese frueheren Lebenszeiten versammelt haben&#8230; Weihnachten<br />
1940/41&#8230;. die Identifiezierung mit dem Grossvater der mal wieder Ferien vom KA hatte&#8230; die ersten Bombenangriffe 1941&#8230; alle mit Traumatischem verbunden&#8230; Schmerzen Kerben&#8230;<br />
und ich erinnere mich auch an Ernst Salomon&#8217;s Der Fragebogen [so um 1948] herum&#8230; also die &#8222;Entnaziefiezierung&#8220;..von der die Amis nichts gelernt hatten als sie Iraq besetzten&#8230; das komische dabei war, dass sogar mein Vater, der Wirtschaftsminister bei eventuellem Gelingen des 20ten Juli geworden waere&#8230; der seine Gestapo Haft mit Selbsbmord Versuch um nicht Namen zu nennen, was ihm das Leben rettete, da er deswegen bei Albrecht Tietze in dessen Krankenhaus eingliefert wurde, und erst wieder in der Bendler Strasse als Freisler samt des ja wirklichen &#8222;Volks&#8220; Gerichthof zerbombt waren, das Ender des Reiches da ueberlebt hat, samt Ausbruch aus dem halb-zerstoerten Gefaengnis&#8230; wo die meisten SS/Gestapo Kerle schon geflohen waren&#8230;<br />
dann in 1946, ein Paar Monate von den Briten interniert wurde, als unsere Familie ausserhalb Bremen unter dem Schutz der OSS/Amis stand,  [ach wie schoen der Vater ist weg, der Haus Diktator, dachten wir Kinder!] da er in der NSDAP gewesen war&#8230; also: der Makel der Partei anghehoert zu haben scheint doch tiefe Wunden in der Volksseele hinterlassen zu haben??   Um Hitler und der Partei Wiederstand zu leisten musste man ja der Partei angehoeren, oder bei Canaris oder im Militaer sein, oder Kommunist oder ueberzeugter Christ wie der Schweizer Maurice Bavaud [siehe TELL 38/ Rolf Hochhut]. Es hat aber auch einige andere eher heimliche Helden, so wie Tietze und seine Assistentin, Dr. Charlotte Pommer in Berlin, und auch viele sogenannte &#8222;einfache&#8220; Leute, auch Berliner Polizisten, zwar zu wenige &#8230; aber es gab den stillen Wiederstand&#8230; Aber an NSDAP Angehoerigkeit haengt ein Makel und er hat zu tun mit der ewigen Wiederkehr dessen was &#8222;der steinerne Gast&#8220; gennannt wird&#8230; und wogegen jemand wie Walser sich aufbaeumt ohne die richtige Sicht auf was da zugeht zu haben&#8230;Es haengt wohl damit zusammen dass die Deutschen nie mals die Chance hatten mit sich selbst zu Gericht zu gehen&#8230; die vier Zonen&#8230; die miserable Entnaziefierun von den Allierten gemacht&#8230;. der &#8222;Kalte Krieg&#8220;&#8230;. Adenauer&#8230; erst mit dem Auschwitz Prozess   in den 60zige Jahren kam das Thema was da passiert war&#8230; wiieder wirklich in die Oeffentlichkeit&#8230;. ein riisieger Schlamassel. Ihr, Michael Roloff</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von malteherwig zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-81</link>
		<dc:creator>malteherwig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:39:34 +0000</pubDate>
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		<description>DIe Metapher stammt von Wellershoff selbst, der die Bomben-Altlasten in der Kölner Altstadt auf die verschüttete Vergangenheit von Schriftstellerkollegen in der Gruppe 47 münzte. Da ist es ja wohl schon eine Ironie des Schicksals, dass er selber was vergraben hatte, oder etwa nicht?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DIe Metapher stammt von Wellershoff selbst, der die Bomben-Altlasten in der Kölner Altstadt auf die verschüttete Vergangenheit von Schriftstellerkollegen in der Gruppe 47 münzte. Da ist es ja wohl schon eine Ironie des Schicksals, dass er selber was vergraben hatte, oder etwa nicht?!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von malteherwig zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-80</link>
		<dc:creator>malteherwig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>Die NSDAP-Mitgliedschaft wäre heutzutage völlig belanglos, wenn sie nicht immer noch so ein offensichtliches Tabu wäre, dass gestandene und verdiente Männer sich außerstande sehen, eine Unterschrift zum Parteieintritt geleistet zu haben. Warum reden sie denn nicht offen drüber, wenn es so eine Bagatelle ist? Genau das ist der springende Punkt: Unser heutiger Umgang damit - es geht nicht um die Vergangenheit, sondern die Gegenwart. Wer immer nur gepredigt hat, es gebe keine guten und schlechten, sondern nur schlechte Nazis, der muß damit Probleme haben, wenn die Wirklichkeit komplexer ist als das eigene Vorverurteilungschema. Die Ironie dieser ganzen NS-Karteikarten: die wahren Richter treten heute als Verteidiger auf - im ureigensten Interesse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die NSDAP-Mitgliedschaft wäre heutzutage völlig belanglos, wenn sie nicht immer noch so ein offensichtliches Tabu wäre, dass gestandene und verdiente Männer sich außerstande sehen, eine Unterschrift zum Parteieintritt geleistet zu haben. Warum reden sie denn nicht offen drüber, wenn es so eine Bagatelle ist? Genau das ist der springende Punkt: Unser heutiger Umgang damit &#8211; es geht nicht um die Vergangenheit, sondern die Gegenwart. Wer immer nur gepredigt hat, es gebe keine guten und schlechten, sondern nur schlechte Nazis, der muß damit Probleme haben, wenn die Wirklichkeit komplexer ist als das eigene Vorverurteilungschema. Die Ironie dieser ganzen NS-Karteikarten: die wahren Richter treten heute als Verteidiger auf &#8211; im ureigensten Interesse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Gregor Keuschnig zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-79</link>
		<dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 06:09:52 +0000</pubDate>
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		<description>Die Decouvrierungsattitüden der Wohlstandskindergeneration, die sich an den damals 17-19jährigen abarbeiten (ohne vermutlich jemals in deren Situationen auch nur annäherungsweise gekommen zu sein) nimmt inzwischen nur noch rein inquisitorische Züge an. Das war bei Grass schon so, der für seine Selbstgerechtigkeit abgewatscht werden konnte. Ähnliches bei Walser, Siegfried Lenz oder Hildebrandt. 

Man verbrämt das mit aufklärerischer Attitüde. Grossherzig &quot;verzeiht&quot; man den eigentlichen Akt um herauszufinden, wie der Prominente damit in den letzten 65 Jahren umgegangen ist. Akten, deren Authentizität vielleicht geprüft ist, werden dadurch auch für wahr gehalten (man kennt das aus der DDR-Geschichte, in der dies auch praktiziert wurde; vor allem um unliebsame Geister schnell zu entsorgen). Man zitiert wissenschaftliche Thesen, die etwas beweisen sollen, aber nur Thesen bleiben (und verschweigt meist die Gegenthesen). Der Angeklagte wird sofort in die Defensive verbracht; im günstigsten Fall (wie hier) zum Verhör geladen.     

Das muss alles ganz schnell geschehen, sonst man das das investigative Süppchen nicht mehr löffeln. Die Generation stibt (im wörtlichen Sinn) bald aus. Was bleibt dann noch? Die Frage, ob Herr X kinderpornografische Bilder im Schrank oder auf dem Computer hat? Oder dann tatsächlich die Frage, ob und wieviele Frauen Willy Brandt in seinen Wahlkampfzügen getroffen haben mag? Oh ja, so stell&#039; ich mir Journalismus vor. Genau so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Decouvrierungsattitüden der Wohlstandskindergeneration, die sich an den damals 17-19jährigen abarbeiten (ohne vermutlich jemals in deren Situationen auch nur annäherungsweise gekommen zu sein) nimmt inzwischen nur noch rein inquisitorische Züge an. Das war bei Grass schon so, der für seine Selbstgerechtigkeit abgewatscht werden konnte. Ähnliches bei Walser, Siegfried Lenz oder Hildebrandt. </p>
<p>Man verbrämt das mit aufklärerischer Attitüde. Grossherzig &#8222;verzeiht&#8220; man den eigentlichen Akt um herauszufinden, wie der Prominente damit in den letzten 65 Jahren umgegangen ist. Akten, deren Authentizität vielleicht geprüft ist, werden dadurch auch für wahr gehalten (man kennt das aus der DDR-Geschichte, in der dies auch praktiziert wurde; vor allem um unliebsame Geister schnell zu entsorgen). Man zitiert wissenschaftliche Thesen, die etwas beweisen sollen, aber nur Thesen bleiben (und verschweigt meist die Gegenthesen). Der Angeklagte wird sofort in die Defensive verbracht; im günstigsten Fall (wie hier) zum Verhör geladen.     </p>
<p>Das muss alles ganz schnell geschehen, sonst man das das investigative Süppchen nicht mehr löffeln. Die Generation stibt (im wörtlichen Sinn) bald aus. Was bleibt dann noch? Die Frage, ob Herr X kinderpornografische Bilder im Schrank oder auf dem Computer hat? Oder dann tatsächlich die Frage, ob und wieviele Frauen Willy Brandt in seinen Wahlkampfzügen getroffen haben mag? Oh ja, so stell&#8217; ich mir Journalismus vor. Genau so.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von MICHAEL ROLOFF zu Als wir jung waren: Dieter Wellershoff und die NSDAP</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/22/als-wir-jung-waren-dieter-wellershoff-und-die-nsdap/#comment-78</link>
		<dc:creator>MICHAEL ROLOFF</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 21:46:27 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, ob das gerade Bomben sind die da explodieren bezweifle ich, eher kleine Zuender, im Falle Grass sowie Wellershof der ja aus einer sehr Deutschnationalen Familie stammt. Wer waeren die heutigen Mitlaufer frage ich mich, der das grosse Glueck gehabt von Familien von Wiederstaendlern sofort ab Sommer 1945   als Achtjaehriger aufgeklaert zu werden, die bis dahin einem Kind nichts davon sagten, z.b. dass es im nahen Teufelsmohr [von Bremen] es auch ein kleines KZ gab, Geruechte davon aber den Kindern beim Schlittschufahren auf den gefrorenem ueberfluteten Wiesen Angst einfloessten. Bei dem was Sie da schreiben, faellt mir, Jahrgang 1937, ein, dass wenn man
mich und meinem [Fluechtlingsvetter] und Blutbruder [schnell wie ein Windhund, zaeh wie Krupp Stahl]
Ditloff von Arnim im Fruehling 1945 ausserhalb Bremens
mit dem Ueberbleibsels eines Deutschen Batallions von Arnheim bis Bremen mit blutigen Socken marchiert 
und um unseren Teich rum lagernd
zum Einsatz bei einer Verteidigung als SS Pimpfe angeheuert haette wir dass sofort gemacht haetten,
im Herbst als Grossvater sowie Eltern aus ihren verschieden KZ&#039;s und Gestapo Gefaengnissen zurueck
begann dann die nie aufhoerende Aufklaerung... und ab eines gewissen Zeitpunkts [1947] - ich las in einer Zeitung eine Beschreibung wie mein Grossvater Werner von Alvensleben in Buchenwald [seinem 4ten KZ] tortuiert wurde, nie zeigte er seine Ruecken seiner Frau oder seinen Toechtern -  wollte ich nicht als weg aus dem Moerderland... ich schreib gerade etwas memoirenhaftes 1944-47 Die Idyllischen Jahre: Keine Ironie
deswegen ist das meinem truegerischen Gedaechtniss das gerade so anwesend. Der Nationalismus ist mir und meinen Vettern durch das Radio, und die Zeitungen in die Knochen, die lieben Arnims Vettern und ich balgten uns dann aber noch ueber wer der besser Boxer sie, Schmeling oder Joe Louis, ich frueh Ami trat fuer Louis ein.  Was mir jetzt
aus  Seattle der Stadt der ich momentan lebe, Sorgen macht ist was Handke so treffend als &quot;Menschenrechtshyäne&quot; bezeichnet... der ja selbst in Fall von Grass sich als eine solche selbstgerechtig benommen hat, trotzdem er sich sogar damals schon schoene Gedanken darueber in seinem &quot;Damiel&quot; machte -- also, &#039;Selbstgerechtigkeit&quot; - der wutentbrannte Gerechigkeitssinn, etwas alzu Menschliches.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, ob das gerade Bomben sind die da explodieren bezweifle ich, eher kleine Zuender, im Falle Grass sowie Wellershof der ja aus einer sehr Deutschnationalen Familie stammt. Wer waeren die heutigen Mitlaufer frage ich mich, der das grosse Glueck gehabt von Familien von Wiederstaendlern sofort ab Sommer 1945   als Achtjaehriger aufgeklaert zu werden, die bis dahin einem Kind nichts davon sagten, z.b. dass es im nahen Teufelsmohr [von Bremen] es auch ein kleines KZ gab, Geruechte davon aber den Kindern beim Schlittschufahren auf den gefrorenem ueberfluteten Wiesen Angst einfloessten. Bei dem was Sie da schreiben, faellt mir, Jahrgang 1937, ein, dass wenn man<br />
mich und meinem [Fluechtlingsvetter] und Blutbruder [schnell wie ein Windhund, zaeh wie Krupp Stahl]<br />
Ditloff von Arnim im Fruehling 1945 ausserhalb Bremens<br />
mit dem Ueberbleibsels eines Deutschen Batallions von Arnheim bis Bremen mit blutigen Socken marchiert<br />
und um unseren Teich rum lagernd<br />
zum Einsatz bei einer Verteidigung als SS Pimpfe angeheuert haette wir dass sofort gemacht haetten,<br />
im Herbst als Grossvater sowie Eltern aus ihren verschieden KZ&#8217;s und Gestapo Gefaengnissen zurueck<br />
begann dann die nie aufhoerende Aufklaerung&#8230; und ab eines gewissen Zeitpunkts [1947] &#8211; ich las in einer Zeitung eine Beschreibung wie mein Grossvater Werner von Alvensleben in Buchenwald [seinem 4ten KZ] tortuiert wurde, nie zeigte er seine Ruecken seiner Frau oder seinen Toechtern &#8211;  wollte ich nicht als weg aus dem Moerderland&#8230; ich schreib gerade etwas memoirenhaftes 1944-47 Die Idyllischen Jahre: Keine Ironie<br />
deswegen ist das meinem truegerischen Gedaechtniss das gerade so anwesend. Der Nationalismus ist mir und meinen Vettern durch das Radio, und die Zeitungen in die Knochen, die lieben Arnims Vettern und ich balgten uns dann aber noch ueber wer der besser Boxer sie, Schmeling oder Joe Louis, ich frueh Ami trat fuer Louis ein.  Was mir jetzt<br />
aus  Seattle der Stadt der ich momentan lebe, Sorgen macht ist was Handke so treffend als &#8222;Menschenrechtshyäne&#8220; bezeichnet&#8230; der ja selbst in Fall von Grass sich als eine solche selbstgerechtig benommen hat, trotzdem er sich sogar damals schon schoene Gedanken darueber in seinem &#8222;Damiel&#8220; machte &#8212; also, &#8216;Selbstgerechtigkeit&#8220; &#8211; der wutentbrannte Gerechigkeitssinn, etwas alzu Menschliches.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von malteherwig zu Was bekommt Kim Jong Il geschenkt?</title>
		<link>http://malteherwig.wordpress.com/2009/06/04/was-bekommt-kim-jong-il-geschenkt/#comment-59</link>
		<dc:creator>malteherwig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:02:22 +0000</pubDate>
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		<description>Danke. Die Südkoreaner schauen nach Deutschland und denken: das ist uns zu teuer (es gibt derartige Stellungnahmen aus Ministerien). Die Nordkoreaner wollen es natürlich nur unter kommunistischen Vorzeichen. So schnell wird da also leider nichts geschehen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke. Die Südkoreaner schauen nach Deutschland und denken: das ist uns zu teuer (es gibt derartige Stellungnahmen aus Ministerien). Die Nordkoreaner wollen es natürlich nur unter kommunistischen Vorzeichen. So schnell wird da also leider nichts geschehen&#8230;</p>
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